04 05 17 - Geburtstagsgedanken - Der Singleclub in Wien und St. Pölten - für AKTIVE Singles mit NIVEAU - verwitwet, ledig oder geschieden

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04 05 17 - Geburtstagsgedanken

Ohne Maulkorb - frei heraus
18 Jahre Singleclub Du+Ich
Geburtstagsgedanken

Zu nächst einmal zu den 18 Jahren selbst. Wir können beweisen, dass es uns wirklich 18 Jahre gibt. Ich selbst als Clubleiter bin das "lebende Fossil" dafür.
Im Gegensatz zu einem anderen Club der sich mit einer Vorgängergruppe immer wieder identifiziert, obwohl ihm das schon vor 15 Jahren von der EDW verboten wurde. Hier ist auch kaum beweisbar, wie lange es diese Gruppe überhaupt gab. Nachdem diese Gruppe eingestellt wurde, entstand dieser Club.
 
Zum Clubnamen Du+Ich - Der christlich orientierte Singleclub:
Die Einen finden die Clubbezeichnung in heutigen Zeit als überholt, die Anderen hätten wieder gerne einen katholischen Singleclub.
 
Zu den Inhalten: Für die Einen sind selbst die 10 Minuten zum Nachdenken die es gelegentlich gibt, zu viel. Andere sind sogar der Meinung, dass im laufenden Clubjahr mehr über Glaubensfragen gesprochen werden sollte.
 
Ich bin immer bereit am Rande von Treffen, mit unseren Gästen auch gerne über Glaubensfragen zu reden, nur nicht als Thema für alle.
 
Mir fallen auch immer wieder Anrufe von muslimischen Männern ein. - Eine muslimische Frau hatte ich noch nie am Tel. - Meist sind die Aussagen am Tel sehr ordinär und vulgär. Aber es gibt auch Ausnahmen.
 
Hier ein seltener Dialog:
Ich hab kein Problem mit einer christlichen Frau. Auf die Frage, ob sie ihren Glauben behalten darf, wenn es zu einer festen Beziehung kommt, kommt dann natürlich: "Die Frau wird schon den muslimischen Glauben übernehmen." Gegenfrage: "Wenn nicht?" Antwort: "Das muss sie einfach."
Auf die Frage, was ist wenn ein christlicher Mann eine Moslime ehelichen will. Nach längerem Zögern, die Antwort des moslemischen Mannes am Tel. "naja." Ich sag ihm dann, was seine Religion vorsieht: " Das geht gar nicht, denn nach muslimischer Ansicht wäre dies eine Schande, und eine sündhafte Verleugnung des Glaubens, würde diese Frau noch dazu zum Christentum konvertieren" Seine Antwort: "Wieso wissen Sie das?"
 
Was mich an den Moslems aber fasziniert ist, dass sie zu ihrem Glauben stehen, im Gegensatz zu den Christen.
 
Wie man aus den eben genannten Beispielen sieht, sind wir für die Einen zu "heilig" für die Anderen zu "oberflächlich im Glauben".
 
Offensichtlich machen wir es richtig. Wir liegen in der Mitte.

Was die Inhalte der Treffen und den Ablauf betrifft, so war und ist es immer wieder sehr schwer, allen recht zu machen.
(Ein altes Sprichwort sagt:“ Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.“)

Da wird von den einen gewünscht, Tanzmusik zu spielen. Wir sie dann gespielt, tanzen nur ganz Wenige. Wird „Musik nach Wunsch“ angekündigt, gibt es wenige – manchmal sogar gar keine Wünsche, aber es wird gemeckert, wenn da nicht die Musik gespielt wird, die man gerne hören würde.

Wir freuen uns, wenn viele Leute bei unseren Ausflügen mitmachen. Wir stellen ein Programm zusammen, in der Hoffnung, dass es viele Gäste anspricht, mitzumachen. Aber wir haben es völlig aufgegeben, auf Leute zu hören, die spezielle Ausflugwünsche haben, weil es bisher immer so war, dass oft nicht mal die mitgemacht haben, die sich dies gewünscht haben.

Mir macht es immer wieder sehr viel Freude, wenn ich mich daran erinnere, dass Paar das am längsten zusammen ist, sich bereits im August vor 18 Jahre bei uns kennen gelernt hat. Den Club gibt es seit Mai 1999.
 
Uns macht es auch immer wieder Freude, wenn wir erfahren, dass sich wieder ein Paar bei uns gefunden hat.
 
Viele nette Erinnerungen an lustigen Begebenheiten bei unseren Veranstaltungen fallen mir beim Nachdenken ebenso ein, wie die vielen netten Gespräche, und an ein Gespräch erinnere ich mich noch ganz besonders, wo uns dann gesagt wurde: "Ohne Euch gäbe es mich vielleicht gar nicht mehr."
 
Wir waren - und wir sind - nicht nur ein "Schönwetterclub", sondern bei uns kann man sich auch das Herz ausschütten, ohne dass es dabei die halbe Welt erfährt.
 
Wir freuen uns aber auch immer wieder, wenn Jemand etwas Lustiges erlebt hat, und uns daran teilhaben lässt.
 
Wir wollten es von Anfang an sein -  und sind es noch immer - eine große Familie, zu der immer wieder neue Familienmitglieder dazukommen. UND – Wir wollen es auch bleiben.

Und so schippert nun das Clubschifferl nun schon seit 18 Jahren dahin, und kein Mensch weiß, wie lange noch. 

Euer Hubert

P.S. Willst Du Teil der Besatzung des Schifferls werden, oder gar mal Kapitän, dann sag es uns. Wir haben ein offenes Ohr dafür.
 
 
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